CHRISTINA RAST, ANDRé BECKER
Friss und Stirb
„Ich seh absolut keinen Grund, warum wir nicht positiv über die Zukunft sein können. Wir haben noch nie so gut gelebt, wir hatten noch nie so viel Geld, wir waren noch nie so gesund, wir haben noch nie so lange gelebt, wir haben alles, was wir wollen – und sind trotzdem, psychologisch, in einer Trauerstimmung.“ Peter Brabeck, Präsident des Verwaltungsrates der Nestlé S.A."Es gibt keine Fatalität, nur imperiale Vernichtung und Arroganz. Wer heute am Hunger stirbt, wird ermordet. Wer Geld hat, isst und lebt; wer keines hat, wird invalid und/oder stirbt."
Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung von 2000 – 2008.
Der Wahnsinn der Lebensmittelindustrie, die Auswüchse der Überbevölkerung, die Erde im Klimakollaps, der Kampf ums Trinkwasser, Untergang, Fortschrittsglaube, Armut und nostalgische Erinnerungen an die „gute alte Zeit“ – Willkommen im globalisierten Kreislauf des Lebens!
Ausgehend von „Soylent Green“ (Science-Fiction-Film, USA 1973), Charlton Heston, Geschäftsberichten weltumspannender Lebensmittelkonzerne, den Grenzen des Wachstums, den chemischen Geheimnissen der Nahrungsmittelindustrie und vielen weiteren ethischen und unmoralischen Fragen unseres täglichen Lebens präsentiert Christina Rast zusammen mit ihrem Ensemble eine Zukunftsvision voller Zorn, Übertreibung und Humor, in der sich alles um einen grünen Keks dreht, mit dem die Probleme der Menschheit auf einen Schlag gelöst werden könnten.
Idee: Christina Rast, André Becker
Regie: Christina Rast
Ausstattung: Franziska Rast
Mit: Johanna Niedermüller, Alexander Merbeth, Volker Muthmann
Foto: © Heike Schiller
http://nachtkritik.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4182&Itemid=0Veranstaltungsort: Bühne
Premiere:
Freitag, 02. April, 2010 um 20:00
Pressestimmen:
Frissund STirb_StZ_April2010.pdf
FrissundStirb_LKZ_Apirl2010.pdf

