MARC VON HENNING
obgleich
„Macht ihr Anblick dich immer noch süchtig?“ „Springt dein Herz, wenn du sie siehst?“Ein Mann, eine Frau, ein Bote ohne Botschaft und das Ende vom Wir. Zwei Menschen trennen sich. Sie haben den Moment erreicht, an dem eine Beziehung einen nichts mehr angeht. Den Moment, an dem man den Boden, auf dem man so fest und sicher steht herausreißen muss, um zu sehen, was darunter liegt.
Der Moment, an dem Ikarus erkennen muss, dass er der Sonne zu nahe gekommen ist, das Wachs die Federn nicht zusammen hält, dass der Absturz unvermeidlich ist und, dass auch wenn man zu zweit losgeflogen ist, man doch immer alleine fällt.
Zwei Texte von Marc von Henning formen die Basis: „Die Kunst des Hungerns“ nach Motiven von Franz Kafkas „Erzählungen“ und „Brief an den Vater“.
Regie: Annette C. Daubner
Ausstattung: Bernhard M. Eusterschulte
Mit: Anne Osterloh, Vanessa Jeker und Jeff Zach
Fotos: Heike Schiller
„Fragen, die sich so ziemlich jeder mal gestellt hat und mit denen auch Marc von Henning wunderbar verästelt sein neues Stück ‚obgleich‘ einleitet. Und genauso poetisch realisieren dies auch Vanessa Jeker, Anne Osterloh und Jeff Zach (…) Daubner vollzieht die Wandlung von einer Kafka-Erzählung, in der eine Frau stoisch auf die Botschaft eines kaiserlichen Boten wartet, zum Sturz des Ikarus.“ (Stuttgarter Nachrichten)
Foto: ©Heike Schiller

Mitwirkende
Jeff Zach, Vanessa Jeker, Anne Osterloh
Leitung: Annette C. Daubner und Bernhard M. Eusterschulte
Veranstaltungsort: Bühne
Premiere:
Donnerstag, 12. Februar, 2009 um 20:00

