TANKRED DORST
Große Szene am Fluss
Eine Koproduktion von Theater Rampe und dem nomad theatre ensemble
Das Ensemble um Daniel Klumpp erhielt für "Große Szene am Fluss" 2007 den Stuttgarter Theaterpreis.
„Habt ihr Harko gekannt?“ Diese Frage, mit der das Stück beginnt, enthüllt von Szene zu Szene das ganze Drama des blutigen Krieges. Wurde Harko von seinen eigenen Kameraden hingerichtet, weil er das Gesetz des „anständigen“ Krieges verletzt hat? Oder wurde er vom Feind aus dem Hinterhalt erschossen? Und spielen Speed und Osso, die beiden Söldner, ein böses Spiel, um den Journalisten Budd, der sich von ihnen eine gute Story erhofft, zu täuschen und die ganze Kriegskolportage als Schwindel zu entlarven?
Als Ort der Handlung dient „Ein Kriegsschauplatz“. In seinem Prolog „Die andere Aeneis“ deutet Tankred Dorst an, wo man(n) diesen Kriegsschauplatz findet: am Fluss des Vergessens.
„Bemerkenswert differenziert spielt Robert Atzlinger den hemmungslosen Zyniker Speed und Klaus Gramüller den dumpfen Mitläufer Osso.“ (Stuttgarter Nachrichten)
Regie & Ausstattung: Daniel Klumpp | Videogestaltung: Gregor Hilpert & Marc Thoma | Mit: Robert Atzlinger, Klaus Gramüller und Uwe-Peter Spinner
Gefördert vom Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, von Herrn Johannes Kärcher, der Helmut Nanz Stiftung, sowie der Kunststiftung Baden-Württemberg
Premiere:
Montag, 28. November, 2005 um 20:00

